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Kleiderladen nimmt dank getrennter Zugänge wieder Spenden an

Versuchsweise öffnet der Kleiderladen Waldkirch auch für die Abgabe von Spenden, vorerst begrenzt auf zwei Taschen oder Kartons. Kund*innen kommen schon seit einiger Zeit wieder. Ab Mittwoch, 19. Mai, können an einem gesonderten Eingang auch wieder Kleiderspenden abgegeben werden: Bitte nur einwandfreie, zeitgemäße Sachen für Kinder ab Größe 116, für Frauen und Männer, auch Schuhe, Nachtwäsche, Unterwäsche, Sport- und Badesachen, Rucksäcke, Rollkoffer, Bettwäsche und Handtücher.

Der Kleiderladen gibt gute Textilien an Menschen mit geringem Einkommen weiter. Er ist keine Entsorgungsstelle für alles, was im Haushalt aussortiert wird. Für Hausrat, Spielzeug, Bücher usw. gibt es in Waldkirch andere Einrichtungen; Altkleider werden bitte in den entsprechenden Containern entsorgt.

Für Kund*innen und Spender*innen gelten die üblichen Corona-Regeln: Mundnasenschutz, Abstand, Zugangsregelung.

Geöffnet ist der Kleiderladen an den folgenden Tagen:

  • Mittwochs von 10 bis 12 Uhr
  • Donnerstags von 14 bis 16 Uhr
  • Freitags von 13 bis 15 Uhr

In diesen Zeiten ist der Kleiderladen auch telefonisch zu erreichen (0151 / 72 68 10 14). Und hier auf der Website werden wie gewohnt die aktuellen Zeiten und die erwünschten Spenden angegeben.

Annahme von Spenden endet vorerst – Einkaufen ist eingeschränkt möglich

Auch der Kleiderladen Waldkirch muss seine Organisation immer neu an die Corona-Bedingungen anpassen. Nach Monaten völliger Schließung war einige Wochen lang die Abgabe von Spenden möglich. Am 15. April von 14 bis 16 Uhr und am 16. April von 13 bis 15 Uhr können noch Spenden abgegeben werden.

Ab der folgenden Woche ist der Kleiderladen dann ausschließlich für Kund*innen geöffnet:

  • Mittwochs von 10 bis 12 Uhr
  • Donnerstags von 14 bis 16 Uhr
  • Freitags von 13 bis 15 Uhr

Alle Vorsichtsregeln müssen sorgfältig beachtet werden.

Damit die Kunden ohne zu viele Personenkontakte endlich einkaufen können, wird darum gebeten, vorerst keine Spenden zum Kleiderladen zu bringen sondern sie aufzubewahren oder anderweitig zu versorgen. Erst wenn für alle, auch für das ehrenamtliche Helferteam, keine Corona-Gefahr mehr besteht, wird der Kleiderladen-Verein seine soziale Einrichtung wieder in gewohntem Umfang betreiben. Die aktuellen Zeiten und Bedingungen sind jeweils auf der Website zu finden.

Winterpause im Kleiderladen Waldkirch

Von Weihnachten bis Dreikönig ist der Kleiderladen Waldkirch geschlossen. Der letzte Öffnungstag in diesem Jahr ist Freitag, 18. Dezember. Das Ladenteam bittet dringend darum, keine Kartons oder Säcke mit Spenden vor die Tür zu stellen; denn es ist niemand da, der sie versorgt. Der Kleiderladen-Verein plant, die soziale Einrichtung für Menschen mit kleinem Einkommen am Mittwoch, 13. Januar, wieder zu öffnen. Voraussetzung ist, dass trotz Corona-Einschränkungen genügend ehrenamtliche Helfer*innen weiter mitarbeiten können. Der Kleiderladen dankt der Bevölkerung für die beständige Unterstützung und wünscht Kunden, Spendern und Helfern frohe Feiertage.

Seenotrettung im Mittelmeer – Waldkirch kann einen Beitrag leisten

Die Veranstaltung des Waldkircher Bündnisses „halt!zusammen“ zum Thema „Seenotrettung im Mittelmeer“ hatte ein klares Ergebnis: Man will dem Sterben von Schiffbrüchigen im Mittelmeer nicht länger tatenlos zusehen. Nachdem sich wie in vielen Städten auch in Waldkirch zahlreiche Bürger mit großem Einsatz um die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen gekümmert haben, ist es nur folgerichtig, dass sie sich auch weiter, gemeinsam mit der Stadt engagieren wollen. Geplant ist zunächst eine Resolution an die politisch Verantwortlichen in Land, Bund und EU; diese sollen sich verstärkt für die Bekämpfung von Fluchtursachen und für die Rettung von Menschen in Seenot sorgen und endlich die Verteilung und Aufnahme der geretteten Flüchtlinge ordnen. Mit diesem Appell ist die Bereitschaftserklärung der Stadt verbunden, über die zugewiesenen Flüchtlinge hinaus einige der im Mittelmeer Geretteten aufzunehmen. Schon mehr als 80 Städte sind auf diesem Weg und haben sich zum Bündnis „Städte sicherer Häfen“ zusammengeschlossen. Wenn auch ein Erfolg nicht garantiert werden kann, will man den Versuch unternehmen. Außer der konkreten Erklärung, einige der geretteten Flüchtlinge aufzunehmen, erhöht sich so der Druck auf die Politik in Land, Bund und EU, die Verweigerungshaltung aufzugeben und Lösungen zu finden.

Am Montag, 2. September, um 19 Uhr lädt das Waldkircher Bündnis „halt!zusammen“ zum Treffen ein im Gemeindesaal der evangelischen Kirche, Freiburger Straße 1. Hauptthema ist eine Resolution für den Gemeinderat. Gemeinsam soll der Text formuliert und das weitere Vorgehen besprochen werden.