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Der Kleiderladen Waldkirch öffnet wieder

Nach der Feiertagspause ist der Kleiderladen Waldkirch, Lange Straße 97, ab Mittwoch, 12. Januar, wieder offen. Der Kleiderladen ist keine Boutique, kein Second-Hand-Laden, kein Service für die Allgemeinheit, sondern ein gemeinnütziger Verein für bedürftige Menschen, der gespendete Kleidung und Haustextilien gegen einen kleinen Betrag weitergibt, ähnlich wie es der Tafelladen mit Lebensmitteln macht. Die Arbeit im Laden leisten Frauen und Männer aus Waldkirch und dem Elztal in ihrer Freizeit und ohne Bezahlung, ehrenamtlich.

Die Ladenzeiten sind wie bisher:

  • Mittwochs von 10 bis 12 Uhr
  • Donnerstags von 14 bis 16 Uhr
  • Freitags von 13 bis 15 Uhr

Gut erhaltene warme Kleidung und Schuhe für Kinder, Frauen und Männer, Nachtwäsche und Unterwäsche, Taschen aller Art werden gern angenommen; dringend nötig sind auch Handtücher und Bettwäsche. Die aktuellen Corona-Vorschriften gelten.

Teilweise Öffnung des Kleiderladens nur für Spendenabgaben

Kund*innen können den Kleiderladen Waldkirch leider noch nicht wieder nutzen; aber Kleiderspenden werden ab 25. Februar angenommen: Einwandfreie, zeitgemäße Sachen für Kinder ab Größe 116, für Frauen und Männer. Gebraucht werden Kleidung, Schuhe, Nachtwäsche, Unterwäsche, Sport- und Badesachen, Rucksäcke, Rollkoffer, Bettwäsche und Handtücher. Der Kleiderladen ist keine Recyclingeinrichtung für alles, was in den letzten Wochen bei Aufräumarbeiten im Haushalt zusammengekommen ist. Möbel, Hausrat, Spielzeug oder Bücher werden bitte anderweitig versorgt. Der Kleiderladen hat dafür nicht genug Platz.

Die Spendenabgabe ist vorerst auf zwei Kartons oder Taschen beschränkt. Es gelten die üblichen Corona-Regeln: Mundschutz, Abstand, Zutritt nur einzeln. Spendenabgabe ab 25. Februar vorläufig:

  • Donnerstag 14 bis 16 Uhr
  • Freitag 13 bis 15 Uhr

Telefon während dieser Zeiten 0151 – 7268 1014. Die Öffnung für Kunden wird in der Presse bekannt gegeben und auf unserer Website.

Saisonwechsel im Kleiderladen Waldkirch

Im Kleiderladen Waldkirch, Lange Straße 97, werden die Wintersachen weggepackt und die Frühlingssachen in den Laden geräumt. Da der Lagerraum klein ist, werden alle Spender*innen gebeten, keine Wintersachen mehr zu bringen. Willkommen sind außer Kleidung für Kinder (ab Größe 116), Frauen und Männer auch Schuhe, Nachtwäsche, Unterwäsche, Bettwäsche, Handtücher, Taschen, Rucksäcke und Rollkoffer, gern auch Modeschmuck und Regenschirme.

Die Öffnungszeiten bleiben:

  • Mittwoch 10 bis 13 Uhr
  • Donnerstag 14 bis 17 Uhr
  • Freitag 13 bis 16 Uhr.

Der Kleiderladen wird während des Saisonwechsels nicht geschlossen.

Im Schaufenster des Kleiderladens sind Fastnachtskostüme ausgestellt.
Das Schaufenster des Kleiderladens ist bereits passend zur fünften Jahreszeit geschmückt.

Appell an Gesellschaft und Politik am Welttag „Zur Beseitigung der Armut“

In der sozialen Stadt Waldkirch sind viele Menschen bereit, akute Not zu lindern, mit ehrenamtlicher Arbeit, mit Sachspenden, mit finanziellen Mitteln. Der Tafelladen, der Kleiderladen und die Computertruhe gehören dazu. Bei einem gemeinsamen Infostand auf dem Waldkircher Markt gaben sie Auskunft über ihre Arbeit und über die verschiedenen Möglichkeiten, diese drei gemeinnützigen Einrichtungen zu unterstützen: Der einfachste Weg ist, Lebensmittel, nicht mehr gebrauchte Kleidung oder Computer und Zubehör abzugeben. Dadurch werden auch die Spender entlastet und haben das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun. Eine weitere, wichtige Weise der Mithilfe ist es, wenn Menschen einige Stunden pro Woche praktisch mitarbeiten. Sowohl in der Tafel als auch im Kleiderladen werden immer wieder neue Kräfte gebraucht, weil Mitarbeiter aus beruflichen oder familiären Gründen ausscheiden.

Die praktische Hilfeleistung für bedürftige Menschen ist eine wichtige Aufgabe; aber Tafelladen, Kleiderladen und Computertruhe sehen sich auch als Mahner und Kritiker der Misere. Denn eigentlich ist es eine Schande, dass in Deutschland so viele Menschen in Armut leben müssen, dass Kinder in finanzieller Not aufwachsen, dass alte Menschen ihre Minirente aufstocken müssen. Die ehrenamtlichen Helfer arbeiten auch darauf hin, dass Einrichtungen wie Kleiderladen oder Tafelladen für ein ganz normales Leben nicht mehr gebraucht werden. Dann könnten sich diese vielen Mitarbeiter wieder der Hilfe in Familie und Nachbarschaft widmen. Der Internationale Tag“ Zur Beseitigung der Armut“ ist aktueller Anlass, an die Verantwortung von Gesellschaft, Politik und Wirtschaft zu appellieren.

Mitglieder des Kleiderladens, der Tafel und der Computertruhe an ihren Infoständen.