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Bündnis „halt!zusammen“ feiert morgen mit Waldkirch zusammen den Geburtstag des Grundgesetzes

Einladung des Bündnisses „halt!zusammen“ zum Geburtstagsfest des Grundgesetzes (PDF, 150 KB).

Das Waldkircher Bündnis „halt!zusammen“ feiert am morgigen 23. Mai gemeinsam mit der Bevölkerung den Geburtstag des Grundgesetzes.  Die Festivität beginnt um 19:00 Uhr im Pfarrsaal St. Margarethen (Kirchplatz in Waldkirch). Der Saal ist barrierefrei.

Die Feier ist Teil des Projekts „Wir machen in Waldkirch das Grundgesetz sichtbar, bei dem seit einigen Wochen in loser Folge einzelne Artikel des Grundgesetzes in der Zeitung veröffentlicht und in ganz Waldkirch als Plakate ausgehängt werden. Gut ein Dutzend namhafter Waldkircher Autor*inn*en erläutert die Grundgesetztexte und stellt dabei Bezüge zum Elztal her.

Programm:

  • Sektempfang mit Pianomusik von Elias Hamm und Yannik Neid
  • Jacqueline Messmer-Ehret und Pfarrer Heinz Vogel zum Projekt „Wir machen in Waldkirch das Grundgesetz sichtbar
  • Oberbürgermeister Roman Götzmann: Geburtstagsrede zum Grundgesetz
  • Landeszentrale für politische Bildung: Quiz und Infos zum Grundgesetz
  • Tänze: Jugendliche vom „Ballettstudio ute anna“
  • „Männergesangverein Eintracht Kollnau e. V.“

Die Gäste werden von einer Gruppe vom Ministrant*inn*en bewirtet, die den Erlös des Festes für ihre kommende Fahrt nach Rom verwenden. Der Eintritt ist frei.

Kundgebung gegen Rechts – Waldkirch für Menschlichkeit und Toleranz, gegen Rassismus und Rechtsextremismus

Flyer – PDF (150 KB)

Vor der Bundestagswahl ruft das Waldkircher Bündnis „halt!zusammen“ zu einer Kundgebung am Sonntag, 10. September, um 17 bis 18 Uhr in der Schlettstadt-Allee auf. Das Bündnis ist ein Zusammenschluss von Menschen, die im Elztal leben und arbeiten, von rund 30 Waldkircher Gruppen wie Parteien, Gemeinderäten, Religionsgemeinschaften, Gewerkschaften, Sozialverbänden, Hilfsprojekten, Jugendorganisationen, Kinderschutzbund, BUND, AWO und Stadtseniorenrat. Gemeinsames Ziel ist eine Welt mit Menschlichkeit und Toleranz, ohne Gewalt und Rassismus.

Der Rote Faden der kurzen Redebeiträge ist das Grundgesetz, die Basis für ein demokratisches Zusammenleben. Der Waldkircher Historiker Dr. Wolfram Wette thematisiert den Begriff Freiheit; Hagen Battran, langjähriger Lehrer am Waldkircher Gymnasium und engagierter Gewerkschafter, beleuchtet das Thema Krieg und Frieden. Außerdem sprechen ein Vertreter der Kirchengemeinden und eine Mitarbeiterin am Film über Karl Jäger. Den musikalischen Rahmen gestaltet die Gruppe „TriOranjes“.

Während der Kundgebung ist Gelegenheit, die gemeinsame Erklärung zu unterschreiben, die als Anzeige kurz vor dem Wahltag in der Zeitung erscheinen wird.

Aufführung des Dokumentarfilms „Blut muss fließen – Undercover unter Nazis“

Als das Teil des Bündnisses „halt!zusammen – Waldkirch für Mitmenschlichkeit und Toleranz“ möchten wir bekanntgeben, dass am Donnerstag, den 6. April, um 19:30 Uhr im Katholischen Pfarramt St. Margarethen (Kirchplatz 9) in Waldkirch der Dokumentarfilm „Blut muss fließen – Undercover unter Nazis“ aufgeführt wird.

Hochbrisant

Der Sänger grölt Gewaltparolen, die Neonazis toben, die Arme gehen hoch zum Hitlergruß: Als der Journalist Thomas Kuban zum ersten Mal ein Neonazi-Konzert mit versteckter Kamera dreht, ermöglicht er Einblicke in eine Jugendszene, in die sich kaum ein Außenstehender wagt. Neun Jahre später hat er fünfzig Undercover-Drehs hinter sich, auch jenseits deutscher Grenzen. Ein Lied begegnet ihm immer wieder: „Blut muss fließen knüppelhageldick…“. Hochbrisant und einzigartig ist das Material, das er unter extremem persönlichem Risiko zusammengetragen hat. Es dokumentiert hautnah, wie junge Leute mit Rechtsrock geködert und radikalisiert werden.

Gemeinsam mit dem Filmemacher Peter Ohlendorf reist er noch einmal zurück an Orte, an denen er undercover gedreht hat. Im Fokus steht dabei die Frage, die er auch auf der politischen Ebene zu klären versucht: Wie ist es möglich, dass auf der rechtsextremen Partymeile über alle Grenzen hinweg gefeiert werden kann?

Hochaktuell

Rund 15 Jahre hat Thomas Kuban in der Neonaziszene recherchiert. Knapp neun Jahre davon hat er mit versteckter Kamera gearbeitet und dabei erschreckende Eindrücke gesammelt, die viel zu lange kaum beachtet worden sind. Bis heute ist der Film nicht im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu sehen gewesen, sondern nur bei Vorführungen von FilmFaktum in Kooperation mit Veranstaltern aus Zivilgesellschaft, Politik, Gewerkschaften, Kirche und Sport. Auch fünf Jahre nach der Premiere auf der Berlinale 2012 hat der Film nichts an seiner Aktualität eingebüßt.

Im Anschluss an die Aufführung wird es außerdem eine Diskussionsrunde mit dem Regisseur Peter Ohlendorf geben.

Der Eintritt ist frei.

Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn weitere Menschen diese Veranstaltung bewerben würden. Hierzu kann das folgende Material genutzt werden:

  • Flyer (DIN A5) – PDF (5 MB)
  • Plakat (DIN A3) – PDF (18,4 MB)